Transalpine-Run 2017

Erlebnisbericht von Moni Hofmann:

Der Transalpine-Run ging dieses Jahr von Fischen im Allgäu nach Sulden, am Fuße des Ortlers. Es galt, knapp 270 km und 15.500 Höhenmeter, in 7 Tagen zu überwinden.

Auf Grund der schlechten Wetterbedingungen in den Tagen vor dem Start, in den Nordalpen hatte es tagelang nur geregnet, die Schneefallgrenze sank auf 1700m, musste die Streckenführung an den ersten beiden Tagen geändert werden. Ein Großteil der Strecke wäre schneebedingt nicht laufbar gewesen.

Die kühlen Temperaturen und die schwierigen Wegbeschaffenheiten würden viel Kraft und Konzentration kosten, deshalb sind wir, Birgit Kraus und Moni Hofmann, das einzige Frauenteam aus unserer Gruppe, den Wettkampf sehr verhalten angegangen.

1. Tag: Fischen-Lech, 1700 hm 43,5 km 

Nach der 1. Etappe kamen wir als 17. Frauen Team  ins Ziel. Knapp 30 Women- Teams waren gestartet, die leider alle in einer Kategorie gewertet wurden, da  bei den Damen keine Altersklassenwertung gemacht wurde. Schade für uns, da wir in der Senior Master Women Klasse angemeldet waren. Leider war die Strecke sehr asphaltlastig und flach, was uns nicht grade liegt, aber der Zieleinlauf in Lech war schön. Der Start war gelungen!

2. Tag: Lech-St. Anton, 1931hm 26,2 km

Bei der 2. Etappe, leider wieder Streckenverlegung. Trotzdem sind wir lange Zeit über Schnee- und Matschfelder gelaufen. Der Rüfikopf war schneebedeckt, der downhill, hinter Zürs zum Flexenpass, extrem rutschig. Das härteste war der Aufstieg von der Alpe Rauz hinauf zur Ulmer Hütte: Direktissima, neben der Skipiste. (600hm auf 3 km) Ab dann, so dachte ich, nur noch runter! Aber auf Grund der Streckenverlegung gönnte man uns noch mal einen steilen Aufstieg zum Gampen, noch mal 400 hm rauf! Im Ziel Platz 14! Wir kämpften uns vorwärts.

3. Tag: St. Anton-Landeck, 2500 hm 40 km

Das Wetter wurde besser, die Wege blieben extrem matschig. Ab jetzt konnte die Originalstrecke gelaufen werden. Die Stürze der Läufer häuften sich, auch wir hatten ein paar Ausrutscher dabei, zum Glück glimpflich!!
Wir hatten uns jetzt schon auf Platz 10 vorarbeiten können. Aber  nur mit ständiger Konzentration und Wachsamkeit war die Strecke zu meistern, 9 Damenteams waren schon ausgeschieden! Landeck war erreicht, fast schon die Hälfte war geschafft! Wir fühlten uns gut, es lief alles wie geplant: in der Ruhe liegt die Kraft.

4. Tag: Landeck-Samnaun, 2930 hm 46,5 km

Die sogenannte Königsetappe, an der es die meisten Höhenmeter im Aufstieg die längste Distanz, zu bewältigen galt. Der höchste Punkt des Tages lag auf 2787m Höhe! Lange Zeit lagen die Trails im steinigen und hochalpinen Gelände. 25 km lang alles über 2000 m Meereshöhe. Dann der Grenzübergang in die Schweiz! Im Ziel Platz 8, jeden Tag weiter vor, so darf es bleiben! Die Zahl der Einzelläufer vermehrte sich ständig, zum Glück waren aus unserer Main-Ausdauer-Gruppe noch alle mit dabei. Die kalten Temperaturen und die schwierigen, rutschigen, z.T. schneebedeckten Trails brachten viele an ihr Limit.

Bei uns lief es super, wir konnten stabil unseren Rhythmus und unser Tempo vom ersten Tag laufen. Wir konnten es kaum glauben, alles lief rund,  wir  hatten nicht überpaced und fühlten uns wohl. Geduld ist der Schlüssel fürs Ziel.

5. Tag: Samnaun-Scoul, 2850 hm 39 km

Wieder fast ein Marathon, wieder hinauf auf über 2700 m, zum Glück war das Wetter jetzt stabiler, sogar die Sonne meinte es gut mit uns! Ab km 4 hatten wir die 2000 Meter Marke erreicht und verließen sie nicht mehr bis 7 km vor dem Ziel. Dann eine Überraschung aus der Heimat: Besuch aus Aschaffenburg! Günter war da ,wollte uns Glück wünschen. Wir hatten uns mit unserem 7. Platz in der Tageswertung auf dem 10.Gesamtplatz stabilisiert. Das war weit mehr als wir erwartet hatten!

6. Tag: Scoul-Prad,1700 hm 44,1km

Nur noch 2 Tage, war der Satz den man jetzt am meisten hörte! Heute stand einer der Hotspots der Westroute an, die Uina Schlucht. Leider wurde dieser Tag unser Schwierigster! Birgit bekam von Anfang an massive Magenprobleme und war bei der ersten Verpflegungsstation kurz vor dem Ausstieg!! 31 km waren noch zu meistern, wird sie das schaffen? Kann ich sie motivieren weiter zu machen? Ich wusste, es geht ihr richtig schlecht, aber sie ist auch ein echter Kämpfer! Der TAR ist ein Teamwettkampf, wenn es gut läuft können alle zusammen laufen, aber wenn es richtig schwierig und hart wird zeigt sich erst, ob man ein Team ist!
Wir sind angekommen an diesem Tag, auf Platz 14 der Tageswertung, konnten trotzdem unserer Gesamtplatz halten. Das war zwar nicht wichtig, aber beruhigend, dass wir doch soviel „ Luft“ nach hinten hatten! Uns als Team hat diese Etappe weit nach vorne gebracht. Leider konnte Birgit die wunderbare und ganz besondere Landschaft dieses Tages nicht genießen. Aber wir hatten dann super Unterstützung unserer Betreuer an den Verpflegungsstationen. Da war ein Ausstieg dann auch kein Thema mehr! Nur noch Durchhalten…

7. Tag: 2600 hm 31 km

Letzter Tag: Schlechte Wetterbedingungen, der Start wird zeitlich um 1 Std vorverlegt, da Schnee angesagt war. Nicht grade die besten Voraussetzungen für meine angeschlagene Partnerin. Egal, ich bring Dich rüber, sagte ich zu ihr am Start! Heute stand der höchste Punkt der ganzen Tour auf dem Plan: Tabarettascharte 2886 m, bei gutem Wetter sicher geniale Aussicht!
Wir sind verhalten angelaufen, noch war es trocken, wunderschöne Trails im Wald, auf den ersten 10 km. Nach ca. 17 km die letzte Verpflegungsstation vor dem grossen Aufstieg und vor dem Ziel. Der Regen wurde immer mehr, wir waren schon ordentlich durchgenässt! Die Temperatur ging immer weiter in den Keller!

Noch 1300 hm auf 15 km warteten auf uns! Endspurt!!
Das Wetter verschlechterte sich immer mehr, auf der Berglhütte dann der Cut: die Streckenleitung sperrte kurz die Strecke: keiner durfte mehr weiter! Ab hier nur noch mit langer Bekleidung, d.h. keine Haut darf mehr sichtbar sein.
Da wir morgens bei 14 Grad gestartet waren, hiess das: Lange Hosen oder Beinlinge anziehen ! Wir holten auch die Mützen und dickeren Handschuhe , sowie die dichtere Regenjacke heraus! Manche Läufer versuchten mit dem Organisationsteam zu diskutieren, ohne Erfolg. Wer die Pflichtausrüstung nicht dabei hatte, wurde zurück geschickt. Nach ca. 10 min waren wir dann fertig und wurden wieder auf die Strecke gelassen.

Oben auf der Scharte schneite es, die Sicht auf dem Weg nach oben im Geröll war miserabel. Ich war froh, als wir wieder auf Läufer vor uns, noch in kurzer Hose, aufgelaufen waren, um mich besser orientieren zu können.
Zum Glück rissen die Nebelschwaden immer wieder mal auf, so dass wir doch auch  mal in den Genuss der eindrucksvollen Gerölllandschaft kamen. Genial! Dann nach 700 hm, ab der Hütte, hatten wir den höchsten Punkt erreicht! Es folgte eine wunderschöne seilversicherte Traverse in den Felsen, bevor dann endlich der Downhill ins Ziel beginnen konnte. Es lief gut bei uns, da durch die Unterbrechung in der Hütte nicht soviel Läufer vor uns waren. Kein Stau auf den schmalen Singletrails!

Ich wusste, das Damenteam in der Gesamtplatzierung vor uns, hatte 9 min Vorsprung. Meine Partnerin hatte super durchgehalten und sich bravourös durchgekämpft!  Wir sahen die spanischen Mädels vor uns und konnten tatsächlich an ihnen vorbei laufen! Der Kampfgeist ist eben auch nach 7 Tagen noch da! Geht noch was? Fragte ich Birgit vor dem Überholen,15 min konnten wir sogar noch gut machen!
Super glücklich kamen wir dann im Ziel nach 5 wunderschönen und 2 harten Tagen in Sulden an! Da dürfen dann auch die Tränen laufen und nicht nur die Beine.
Wir feierten dann natürlich abends unseren großen Erfolg:
9. Platz in der Gesamtfrauen- Wertung, als ältestes Frauenteam! Ca. 30 Women-Teams waren gestartet, angekommen sind nur noch 16.

Es ist eben doch ein hartes Rennen!

Jeder Zeit wieder???

Moni Hofmann

 

Die Teams aus der Region Aschaffenburg:

Bernd Schneider (Aschaffenburg)

Joachim Reisung (Kleinostheim)

Senior-Masters-Team 2;

41:45:56 Stunden 69. Team.

 

Markus Seifert (Mainaschaff)

Moni Wurm (Mainaschaff)

  1. Mixed-Team 1;

46:49:09 Stunden 112. Team.

 

Monika Hofmann (Haibach)

Birgit Kraus (Stockstadt)

  1. Women-Trail-Team

48:51:39 Stunden 124.Team.

 

Harry Jonas (Mainaschaff)

Simone Gries (Mainaschaff)

  1. Master-Mixed-Team 1;

50:18:53 Stunden 138. Team.

 

Wolfgang Schreck (Weibersbrunn)

Frank Kabitschke (Bessenbach)

  1. Master Men 1;

56:11:31 Stunden 173. Team.

 

Matthias Heiss (Mainaschaff)

Sefan Gries (Mainaschaff)

  1. Master Men 2;

58:51:13 Stunden 185. Team.

Weiter Ergebnisse und Info unter:

www.transalpine-run.com

 

 

Eine Ikone läuft rückwärts

Powerman Zofingen 2017
Eine Ikone läuft rückwärts

Hassan Kurt – Extrem-Rückwärtsläufer und Vizeweltrekordhalter über 100 km Rückwärtslaufen kommt nach Zofingen. Mach mit und begleite den Athleten bei seinen Trainings ab dem 28. August 2017 und hole dir gratis Tipps und Tricks vom Spezialisten! Auch den Powerman Zofingen am 3. September 2017 läuft Kurt rückwärts über die Langdistanz.

PM Zofingen 2017, Rückwärtsläufer reverse runner, Hassan Kurt, 170730

Der deutsche Extrem-Rückwärtsläufer Hassan Kurt geht in diesem Jahr am Powerman in Zofingen zum ersten Mal an einem Long Distance Duathlon an den Start. Er wird die Laufstrecke rückwärts laufen, auf dem Velo jedoch vorwärts fahren. Seit 2016 hatte er den Weltrekord im Rückwärtslaufen über 100 km inne, dies in einer Zeit von 21 Stunden und 34 Minuten. An den Bieler Lauftagen in diesem Jahr gelang es dem ebenfalls aus Deutschland stammenden Rückwärtsläufer Ralf Klug diesen Rekord um 13 Minuten zu unterbieten.

In Deutschland eine Ikone

In Deutschland ist der Rückwärtsläufer Hassan Kurt eine Ikone und für seine Extrem-Laufsportart weltweit bekannt. Das war nicht immer so. Als der Taxi-Fahrer mit seinem ganz speziellen Hobby begann, wurde er belächelt und verwirrte Blicke verfolgten ihn. Damals war seine Leidenschaft zwar bereits sehr aussergewöhnlich, aber noch nicht salonfähig. Heute ist dies anders, und Hassan Kurt hat mit seinem Durchhaltewillen gezeigt, dass diese Art von Laufen ernst zu nehmen ist und sehr viele Vorteile für das körperliche Wohlbefinden mit sich bringt.

Wie auf Wolken

Zum Rückwärtslaufen kam Kurt durch seinen ehemaligen Trainer Wolfram Wendt aus Kronberg. Mehrere Jahre hat er normalen Laufsport trainiert und mehrere Marathonläufe absolviert. Aber bald merkte er, dass ihm etwas fehlt. «Der Spassfaktor am Laufen.» Sein mittlerweile verstorbener Trainer Wendt riet ihm. «Hassan, versuch‘ doch zum Ausgleich `mal rückwärts zu laufen.» Er folgte dem Rat seines Trainers und merkte schnell, dass das Rückwärtslaufen einen sehr positiven Effekt mit sich bringt und eine sehr gute Ergänzung zum normalen Lauftraining ist. Andere Muskeln werden dabei in Anspruch genommen. Ausserdem sei es «wie auf Wolken zu laufen», weil man zuerst mit den Fussspitzen aufkommt und man sich dabei auch seltener verletzt.

Star ist in Zofingen

Ab dem 28. August 2017 ist der Extrem-Rückwärtsläufer und Vize-Rekordhalter Hassan Kurt nun in Zofingen anwesend. Er wird die Woche vor dem Wettkampf nutzen um die Strecke kennen zu lernen und seine Trainings zu absolvieren. Wer Lust hat und mehr zum Thema Rückwärtslaufen erfahren möchte, kann sein persönliches Training mit dem Extrem-Rückwärtsläufer absolvieren und sich Tipps und Tricks zu dieser Art von Laufen beim Spezialisten holen. Am Mittwoch, 30. August 2017, wird der Extrem-Rückwärtsläufer zudem beim Stadtsaal um 17.30 Uhr einen Workshop mit Probetraining abhalten. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. 

Und dann gilt’s ernst

Durch die zusätzliche Anwesenheit des Rückwärtslauf-Weltmeisters Markus Jürgens steigt am Powerman Zofingen Sonntag, 3. September 2017, die Spannung um den ersten Powerman Duathlon Weltmeistertitel im Rückwärtslaufen. Mit dabei sein lohnt sich auf jeden Fall!

Text: Regula Riesen di Fede
Mehr auf http://www.powerman.ch


Bildlegende: Der Deutsche Hassan Kurt gibt ab dem 28. August 2017 in Zofingen Tipps zum Rückwärtslaufen und läuft dann am 3. September 2017 den ganzen powerman Zofingen rückwärts. Foto: zVg

Der neue schnelle…

… Trainings- und Wettkampfschuh von der jungen Marke Altra geht neue Wege im Vorfussbereich und in der Gestaltung der Sohlenform. Der Escalante von Altra ist für die Straße konstruiert und wiegt in der US Größe 9 nur 210 Gramm. Die Zehen haben wie bei den Cross-Modellen von Altra sehr viel Platz. Damit sollten blaue Zehennägel und Probleme im Vorfussbereich der Vergangenheit angehören. Trotz des ungewöhnlich weichen Laufgefühls gibt der Escalante eine gute Rückmeldung von der Straße und läuft sich nicht schwammig. Die Altra Ego Sohle hat eine Stärke von 25 mm. Der neuartige Schaum (New Altra EGO™) der in der Mittelsohle verwendet wird hat eine hohe Punktelastizität und sorgt für ein sanftes Laufgefühl. Bei allen Altra Modellen geht die Sprengung gegen null, das bedeutet Vorfuss und Ferse stehen auf gleicher Höhe.

Keep on running…

http://www.altrarunning.com/men/escalante

Die ultimative Herausforderung…

…für den Herbst 2017

Noch bis zum 31.07.2017 reduzierter Anmeldepreis! 

Sei dabei beim Challenge Davos Festival und stelle dich den Herausforderungen am Flüelapass.

Challenge Davos 16./17.09.2017

Das Challenge Davos Festival wird zu einem Saisonhöhepunkt der Schweizer Triathlon- und Multisportsaison und gleichzeitig dessen glanzvoller Abschluss. Das Festival punktet durch die einzigartige sportliche Herausforderung am Flüelapass, den vielseitigen Startmöglichkeiten auf abgesperrten und damit sicheren Strecken und einem attraktiven Rahmenprogramm für Zuschauer und Gäste.
Rennvelo_Flüelapass_Davos_D300725Passstrasse am Fl√ºela, Davos - SchweizDavosersee_Strandbad_Sommer_IMG_0175Bildschirmfoto 2017-07-15 um 09.42.00

Wähle deine Challenge!

Mitteldistanz

Olympische Distanz

Flüela Challenge

Kids & Teens

Sonntag, 17. September 2017

1.9 km schwimmen, 50 km Velo fahren, 21.1 km laufen

1770 Höhenmeter (Velo); als Single oder im Team

Samstag, 16. September 2017

1.5 km schwimmen, 25 km Velo fahren, 10 km laufen

820 Höhenmeter (Velo); als Single oder im Team

Samstag, 16. September 2017

12 km per Velo, Rollski, Inlineskates oder laufend 

Intervallstart, 815 Höhenmeter

Powerman Special Award…

Powerman Zofingen: Powerman Special Award
Vom Sponsor zum Ausgezeichneten

In diesem Jahr geht der Powerman Special Award an Marcel Schmidlin. Der Basler hat die operative Geschäftsführung der Creditreform Egeli Basel AG inne und ist seit vielen Jahren Sponsor des Powerman Zofingen, der heuer vom 1. bis 3. September und damit zum 29. Mal über die Bühne gehen wird.

Der Powerman Special Award wird seit 2015 für besondere Verdienste um den Powerman Zofingen und den Duathlon-Sport in der Schweiz vergeben. Nach Lukas Baumann (ehemaliger Weltklasse-Duathlet aus Bottenwil; Präsident von PRODUATHLON SUISSE (Förderverein für Duathlon); Präsident des Zofinger Stadtlaufs und des Intervall Duathlons Zofingen) 2015 und Simon Luder (ehemaliger Duathlon-Nationalmannschafts-Coach und ehemaliger Verantwortlicher Duathlon Leistungssport bei Swiss Triathlon) im letzten Jahr bekam heuer nun mit Marcel Schmidlin ein Sponsor diese Auszeichnung. Der Basler hat die operative Geschäftsführung der Creditreform Egeli Basel AG inne.

Aktiv an allen Fronten

«Marcel Schmidlin ist in all‘ den Jahren, in denen er mit seiner Firma den Powerman Zofingen als Sponsor unterstützt hat, auch ein guter Freund von mir geworden», begründet Stefan Ruf, der OK-Präsident des Powerman Zofingen, seine Wahl. «Als wir den Staffel-Wettbewerb ins Leben gerufen haben beim Powerman Zofingen, animierte er mehrere Dutzend Leute über seine Firma, da aktiv teilzunehmen und auch er selbst machte als Sportler mit. Das ist eine tolle Sache! Er erhält diese Auszeichnung auch stellvertretend für die vielen treuen kleineren und mittleren Sponsoren, die für den Anlass sehr wichtig sind.»
Wer sich für den 29. Powerman Zofingen anmelden will, macht dies am besten via Homepage www.powerman.ch. Tipp: Je eher man sich auf der Lang- und Kurzdistanz anmeldet, desto tiefer ist das Startgeld. Text: Raphael Galliker

Mehr News unter www.powerman.ch

Die 10. Weltmeisterschaften…

Generalversammlung Verein Powerman Zofingen

Im Zeichen der 10. Weltmeisterschaften

Der Powerman Zofingen steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Zahl 10. Stefan Ruf, der als Präsident des Vereins Powerman Zofingen mit Applaus bestätigt wurde, konnte an der ordentlichen Generalversammlung im Hotel Zofingen verkünden, dass die Duathlon-Langdistanz-WM nun schon zum siebten Mal in Folge und zum zehnten Mal generell am gleichen Ort ausgetragen wird. Vom 1. bis 3. September 2017 werden am 29. Powerman Zofingen wiederum Athletinnen und Athleten aus über 35 verschiedenen Nationen erwartet.

Im Beisein von 33 OK-Mitgliedern, die den Weg ins Hotel Zofingen zur Generalversammlung gefunden hatten, liess Stefan Ruf, Präsident des Vereins Powerman Zofingen, bei seinem Jahresbericht die letzte Austragung Revue passieren. «Auch bei der 28. Austragung ist es uns gelungen zu untermauern, dass wir den weltweit führenden Duathlon-Anlass auf die Beine stellen.» Am 3. September gebe es in Zofingen wiederum ITU Powerman Long Distance Duathlon World Championships. Dass die ITU (International Triathlon Union) und die IPA (International Powerman Association) dies nach 1997, 1998, 1999, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 nun schon zum zehnten Mal, notabene zum siebten Mal in Serie, in Zofingen mache, sei einmalig auf dem ganzen Erdball für den Triathlon- und vor allem für den Duathlon-Bereich. «Und auch bei unserer 30. Jubiläums-Austragung im Jahre 2018 haben wir unseren WM-Status bereits auf sicher», verkündete Ruf mit sichtlichem Stolz.

Dominatorin Emma Pooley

Seit 2006 könne man beim Powerman Zofingen steigende Teilnehmerzahlen vermelden. «Damit dies weiterhin so bleibt, müssen wir vor allem im Athletenmarketing noch zusätzliche Efforts machen, denn obwohl der Powerman Zofingen vom Family Contest über die PowerKids bis zur Powerman CHARITY breitfächrig abgestützt ist, ist das Langdistanzrennen nach wie vor unser Aushängeschild.» Ruf strich rückblickend vor allem die Dominanz von Emma Pooley heraus. «Sportlich war der Event gekennzeichnet vom dritten WM-Titel in Folge der in der Schweiz lebenden Engländerin. Nach dem verletzungsbedingten Forfait des französischen Titelverteidigers Gaël Le Bellec nutze bei den Männern der Belgier Seppe Odeyn, der konstanteste Athlet der Saison 2016, die Gunst der Stunde und setzte die lange Liste der belgischen Sieger in Zofingen fort.» Das Hightlight aus Schweizer Sicht sei die WM-Silbermedaille von Nina Brenn gewesen, so Ruf weiter. «Gute Wetterbedingungen, ein Rennen ohne grössere Zwischenfälle, zufriedene Athleten und Sponsoren plus eine erfolgreiche Medienberichterstattung ergaben einen äusserst gelungenen Anlass.»

Erfolgreiche organisatorische Anpassungen

Die neue interne Organisation habe sich bewährt. «Sie war gekennzeichnet vom Übergang in die Struktur der drei Departemente Wettkampf, Services und Marketing mit je wiederum drei unterstellten Bereichen.» Auch das Ziel dieser Reorganisation sei erreicht worden. «Wir konnten die Selbständigkeit steigern und die Arbeit in den Departementen wurde effizienter, weil die Zahl der Schnittstellen reduziert wurde», so Ruf. «Ich danke dem ganzen OK und den rund 700 Helfern für ihren tollen ehrenamtlichen Einsatz und den über 300 Firmen, die uns mit einem tatkräftigen Sponsoring unterstützen.» Der Oftringer gab sogar sein Erfolgsrezept bekannt: «Es ist das Wissen, dass wir erfolgreich arbeiten, das die Leute zur Mitarbeit motiviert und eine gute Stimmung garantiert.» Noch positiver in die Zukunft geschaut werden könnte, wenn der Powerman Zofingen einen Titelsponsor finden würde. «Die Plattform, die sich einem Interessenten bieten würde, wäre jedenfalls sehr verheissungsvoll», so Ruf, der in diesem Jahr dem Powerman Zofingen zum 15. Mal als OK-Präsident vorsteht.

Neue OK-Mitglieder willkommen

Das OK des Powerman Zofingen umfasst mittlerweile rund 50 Mitglieder. «Willkommen sind immer wieder neue OK-Mitglieder, die motiviert sind und Freude haben an einem weltweit führenden Anlass mitzuhelfen, notabene der einzigen WM im Kanton Aargau, die von Swiss Olympique anerkannt wird», so Ruf. Melden können sich also Leute, die sich im sportlichen Bereich, in den Ressorts Marketing/Verkauf, Neue Medien wohlfühlen oder ganz einfach ein Organisationstalent haben, am besten auf info@powerman.ch. Konkret wird zur Zeit eine Person aus der Region Zofingen gesucht, die das Ressort Athletenservices führen möchte.

Dem Vorstand des Vereins Powerman Zofingen gehören an: Gesa Gaiser, Sonja Müller, Stephan Aregger, Markus Bindschädler, Heinz Müller als Vertreter des OK und OK-Präsident Stefan Ruf. Verabschiedet wurde im Vorstand Martin Bhend.

Abstecher in die Stadt

Als grösste geplante Neuerung in diesem Jahr kann die leichte Modifizierung der Laufstrecke betrachtet werden. «Sofern unsere Pläne von der Stadt Zofingen gutgeheissen werden, wollen wir auf der letzten Laufstrecke einen Abstecher in die Stadt hinein machen», lässt Ruf aufhorchen. Dies hätte zur Folge, dass der Heitere zu Fuss einmal weniger angesteuert würde und dass die Anzahl Höhenmeter ein wenig nach unten geschraubt würde. «Der Charakter der Strecke würde aber erhalten bleiben», garantiert der OK-Präsident. Je früher man sich für den 29. Powerman Zofingen vom 1. bis 3. September 2017 anmeldet, desto preisgünstiger ist es. Anmelden kann man sich am besten über die Homepage www.powerman.ch .

Text und Foto: Raphael Galliker
Mehr Infos auf www.powerman.ch