RACE DAY IM Frankfurt 2011

Fast zwei Wochen sind vergangen seit dem Ironman in Frankfurt. Ich habe mich von dem Rennen sehr gut erholt und genieße die Zeit der Regeneration. Durch die anspruchsvollen Wetterbindungen war mein Ironman Nr.24 doch härter als erwartet. Ich hatte mir vorgenommen bis zur ersten Boje sehr schnell anzuschwimmen um der Prügelei aus dem Weg zu gehen. Dies ist mir auch sehr gut gelungen, leider habe ich aber keine Gruppe gefunden die mein Tempo geschwommen ist. So war das Schwimmen geprägt von ständigen Tempowechseln und dem Kampf gegen den Wind, der am frühen Morgen schon auf dem Langener Waldsee stand. Nach 54 min und 35 sec bin ich aus dem kühlen Nass gestiegen. Ich muss schon sagen der Sandhügel hoch in die Wechselzone hat es in sich, ich bin jetzt schon 6 mal da hoch gestiefelt aber das wird nicht leichter 🙂 Der Wechsel nach dem Schwimmen war das Schlimmste vom ganzen Tag, Windweste, Handschuhe, Überschuhe, Armlinge alles das was man im Hochsommer eigentlich im Schrank lässt, sollte sich  im Laufe des Tages bezahlt machen. Auf den ersten KM der Radstrecke ging es richtig gut voran, der Wind hatte die optimale Richtung ausgewählt und uns in die Wetterau gepustet. Leider war der Rückweg nach Frankfurt dann nicht mehr so lustig. Meine alte Baustelle in meinem linken Bein hatte ich dank sehr hoher Trittfrequenz gut unter Kontrolle. So waren die Schmerzen im Ischias erträglich und mir war es möglich eine gleichmässige Leistung auf dem Wattmesser zu halten. Der Regen lies in der zweiten Radrunde etwas nach, dafür gab es auf dem Rückweg nach Frankfurt noch mal schön Gegenwind. Nach 5 h 11 min war der Ritt durch den feuchten Kühlschrank vorbei. Auf dem Rad hatte ich mir genügend Zeit für die Ernährung genommen, was bei den kühlen Temperaturen sehr wichtig war. Den abschließenden Marathon habe einfach nur genossen, endlich waren mehr Zuschauer an der Strecke. Die Beine waren locker und die Stimmung sehr gut. Da ich dieses Jahr nicht auf der Jagd nach einem Qualiplatz für die WM im Oktober war, musste ich nicht das Letzte aus mir rausholen und habe die letzten 10 km meine beiden Großvätern die vor kurzen verstorben sind gewidmet. Die letzten Meter bis ins Ziel waren sehr schön und ein sehr guter Abschluss nach dem schwierigen Frühjahr. Endzeit 9:19:16 Gesamt Platz 54, AK Platz 4.

It your life live it

Marco

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